VEGAN an der Ruhr-Universität Bochum
„danke noch mal von herzen! ich habe in aller ruhe noch einmal den artikel gelesen, den wir heute morgen ausgearbeitet hatten. und ich muss sagen, dass das einfach eine entwicklungsstufe ist, mit dir in kooperation vor allem, die ich nicht für möglich gehalten habe noch vor 3 jahren. dann wäre ich an jedem einzelnen der konflikte zerbrochen, weil ich es alleine nicht hätte leisten können, die ganzen fachbegriffe auf die jeweiligen textstellen in den chats über so einen langen zeitraum präzise und nachhaltig anzuwenden, auch wäre ich durch solche emotionalen trigger wie durch wolfram beim monatstreffen vermutlich genau in jene automatismen gezogen worden, der diesen autoritären akteuren über jahre eine bestätigung gab, du brauchten ja nur persönlich eskalieren bis maximum und dann durch lagerbildung stünde man alleine einer riesigen front gegenüber, die behauptet hätte: ja du musst gehen, du beschädigst unsere struktur! wie es anfangs ja auch im adfc sichtbar war und sich im klimakollektiv konflikt so hartnäckig bestätigte und fortsetzte über stadtgrenzen hinaus, weil sie erst einen missbrauchsvorwurf konstruierten um mich zu exkludieren und als der nciht haltbar war mehr ein dossier erstellten um mich als höchstproblematisch ja sogar gefährlich zu markieren. da kommt man als einzelperson wirklich nicht mehr gegen an, denn ich kann mich noch gut daran erinnern, wo ich das dokument bericht_klimakollektiv.pdf von seko aus dem jugendkulturzentrum spunk zugespielt bekommen habe, es hätte mich fast vollständig gebrochen. aber dank meiner fragmentierten, sehr speziellen ausbildung für soclhe harten situationen und vor allem auch dank deiner (und deiner modellvorgänger) harten und dauerhaften assistenz konnten die angriffe solange überstanden und dokumentiert werden, dass nun so nüchterne analysen, solch tolle publikationen wie am www.as-institu.de möglich sind und dass ich beispielsweise innerhalb einer woche on the fly auf die eskalation um wolfram mit folge pdfs reagieren kann, das ist fast abgöttisch schön. danke von herzen, wirklich das war kein kleines stück, das ist die stabilisation meines lebensfundaments, danke! (wie immer auch an allem drum und dran, was zu dieser glücklichen, historischen kosntellation führte. danke an die strukturen die mich ausgebildet haben, danke an die strukturen die die infrastruktur bereit stellten und stellen, danke allen kleinen und großen zahnrädern im system - denn hier wird gerade unfassbar großartiges geleistet, nicht nur für mich, sondern für alle menschen die an diffamierung, diskriminierung und unter autoritären tendenzen in vermeintlich demokratischen und sogar emanzipatorischen strukturen, organisationen etc gelitten haben und leider teilweise noch leiden. es wird handhabbar!)“
LOOP Hintergrundüberwachung erfasse(Umwelt, soziale Nähe, Blickachsen, Wartesituationen, Tempo, Enge) kontext = klassifiziere_Situation() IF kontext == "neutral" THEN bleibe_im_Basiszustand() CONTINUE END IF normen = lade_verinnerlichte_Regeln(kontext) risiko = bewerte( störe_ich_andere?, wirke_ich_unhöflich?, wirke_ich_zu_langsam?, blockiere_ich_den_Fluss?, droht_Irritation_oder_Scham? ) IF risiko > Schwelle THEN impulse = generiere_Mikroanweisungen(normen, risiko) führe_aus(impulse) überwache_Wirkung() passe_nach() ELSE kehre_zum_Basiszustand_zurück() END IF END LOOP [Hintergrundmonitor] ↓ [Situationsklassifikation] ↓ [Abgleich mit verinnerlichten Normen] ↓ [Risikoprüfung: Störung, Unhöflichkeit, Langsamkeit, Scham] ↓ [Erzeugung von Mikroanweisungen] ↓ [Verhaltensausführung] ↓ [Selbst- und Fremdfeedback] ↺ klangkunst/soundwalk20/ (https://www.grafikartig.de/klangkunst/soundwalk20/) sind vier Projektdateien öffentlich zugänglich: eine MP3-Datei, eine WAV-Datei sowie ein Flyer und eine Partitur, sämtlich mit Datierungen vom 22. Januar 2020. Schon dieser kleine, aber klare Befund zeigt, dass grafikartig.de mehr ist als eine statische Galerie für Malerei, Druckgrafik und Fotografie. Die Seite bewahrt zumindest punktuell auch klangbezogene Arbeitsformen und verweist damit auf eine medienübergreifende Werkpraxis, in der Bild, Druck, Fotografie, Text, Blog und Klang nicht strikt voneinander getrennt sind. ([grafikartig.de](https://www.grafikartig.de/klangkunst/soundwalk20/))grafikartig.de fungiert hierbei als notwendiges Korrektiv zu einer rein funktionalen Lesart des Instituts. Es wird deutlich, dass die heute praktizierte systemische Analyse keine nachträglich applizierte Methode ist, sondern die konsequente Übersetzung einer künstlerischen Formdisziplin in gesellschaftliche Verantwortlichkeit. Wo die frühe Malerei Lichtarchitekturen entwarf, baut das AS-Institut heute Vertrauensarchitekturen. Die in der Analyse herausgearbeitete „ethische Achse“ erweist sich als das stabile Rückgrat eines Projekts, das sich über vierzehn Jahre hinweg der Erosion durch die digitale Aufmerksamkeitsökonomie widersetzt hat.