Zeitachse des Konflikts im Klimakollektiv Gelsenkirchen/Bochum (Februar–August 2025)

Zusammenfassung

Diese Chronologie belegt die Eskalations- und Ausschlussdynamik sowie die systematischen Verfahrensmängel im gesamten Prozess. Insbesondere die Übernahme und Weiterverbreitung von Vorwürfen ohne eigene Sachverhaltsprüfung – wie am Beispiel des Hausverbots in Botopia und der Exklusion aus GRAS – zeigt, wie informelle Sanktionen sich durch soziale Netzwerke potenzieren und für nachhaltigen, strukturellen Schaden sorgen.

Weitere Informationen und die ausführliche Analyse finden sich unter: www.as-institut.de

Hinweis zur Nutzung und Verbreitung digitaler Materialien

Im Verlauf des Konflikts wurden Videos und Screenshots aus verschiedenen Chatgruppen und Plattformen gesammelt und in Umlauf gebracht, um gezielt ein negatives Bild von Andre(a) zu erzeugen. Dabei kamen auch Inhalte zum Einsatz, die aus dem ursprünglichen Zusammenhang gerissen, bearbeitet oder ohne Kontext verbreitet wurden.

Diese Praxis ist insbesondere deshalb problematisch, weil sie Kontext, Intention und Entstehung der Materialien für Außenstehende nicht nachvollziehbar macht und so zur gezielten Rufschädigung beiträgt. Die selektive Verwendung digitaler Spuren – oft über verschiedene Gruppen und Plattformen hinweg – ist ein zentrales Element informeller Ausgrenzungs- und Stigmatisierungsprozesse.

Es ist daher wichtig, darauf hinzuweisen, dass kein gerichtsfestes Verfahren zur unabhängigen Überprüfung oder Kontextualisierung dieser Inhalte stattfand und eine umfassende, faire Einordnung bislang ausblieb.

Das Klimakollektiv Gelsenkirchen als Labor für offene Gesellschaftsforschung

Seit Februar 2025 befindet sich das Klimakollektiv Gelsenkirchen in einer Phase grundlegender Auseinandersetzung. Im Zuge schwerer Vorwürfe, gravierender Verfahrensmängel und informeller Machtverschiebungen kam es zu einer Spaltung der Gruppe:

Wir begreifen diese Situation nicht als Ende, sondern als Beginn eines offenen Forschungsprozesses: Das Klimakollektiv Gelsenkirchen versteht sich seither als aktives Labor für Open Science und – perspektivisch – für das neue Forschungsfeld der systemischen Integrationsarchäologie. Diese Disziplin untersucht, wie Gruppen nach Konflikten oder Spaltungen wieder zusammenfinden (oder warum dies scheitert) und welche strukturellen Muster dabei wirken. Die aktuellen Vorgänge dienen als empirisches Fallbeispiel für die Risiken informeller Gerichtsbarkeit, autoritärer Dynamiken, Rufschädigung und sekundärer Exklusion in sozialen Bewegungen.

Forschungsbezug: Wissenschaftliche Aufarbeitung

Die Dokumentation erfolgt in Kooperation mit dem Antifaschistischen Schutz-Institut (AS-Institut) im Rahmen des Projekts „Informelle Gerichtsbarkeit in sozialen Bewegungen“. Erste Publikationen liegen bereits vor:

Ziel ist es, Muster der Eskalation zu identifizieren, Schutzmechanismen zu entwickeln und zukünftige Initiativen vor vergleichbaren Dynamiken zu bewahren.

Warum wir dokumentieren und analysieren

Unsere Prinzipien: Transparenz, Verantwortung, Lernprozesse

  1. Dokumentation statt Verschweigen: Wir veröffentlichen Chronologie, juristische Einordnung und Reflexion, um offenzulegen, wie intransparente Strukturen Machtmissbrauch begünstigen.
  2. Schutz vor willkürlicher Exklusion: Kollektive Entscheidungen müssen plural legitimiert und dokumentiert sein. Awareness-Prozesse dürfen nicht als Instrument der Disziplinierung missbraucht werden. Digitale Ressourcen (Social Media, Chats) müssen demokratisch verwaltet werden.
  3. Keine Immunisierung gegen Kritik: Wir anerkennen eigene Fehler (z. B. unklare Verfahren in der Gründungsphase) und arbeiten diese auf – nicht aus Loyalität zu Personen, sondern im Interesse der Integrität des Projekts.
  4. Solidarität durch Prävention: Die systematische Dokumentation dient dem Schutz zukünftiger Initiativen vor ähnlichen Dynamiken.

Einladung zum Dialog und zur Verantwortung

Wir laden euch ein, aus unseren Erfahrungen konkrete Lehren zu ziehen – für eine widerstandsfähigere, solidarischere Praxis.

Offene Wissenschaft statt Feindbilder

Unser Ansatz: Offene Wissenschaft als Gegenentwurf zu Feindbildern. Wir verstehen diesen Konflikt nicht als Niederlage, sondern als Chance für kollektives Lernen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen helfen, basisdemokratische Bewegungen widerstandsfähiger, diskriminierungsärmer und solidarischer zu gestalten.
Gemeinsam können wir strukturelle Risiken erkennen – und überwindbar machen.

Kontakt & Materialien: 📧 kontakt@klimakollektiv-ge.de   |   🔗 as-institut.de – Publikationen und Analysen

Hinweis: Diese Erklärung ersetzt keine rechtliche Beratung. Die vollständige Chronologie und juristische Einordnung finden Sie auf den verlinkten Seiten.

Update September 2025

Zur aktuellen, gewaltsamen Eskalation

📢 Aktuelle Eskalation: Gewalt gegen Kritiker:innen – Ein Muster wird sichtbar
(Stand: September 2025)

Am Samstag, dem 6. September 2025 kam es bei einem Proteststand gegen die AfD zu einem körperlichen Übergriff durch ein Mitglied der abgespaltenen Gruppe gegen eine langjährige Mitstreiterin des Klimakollektivs. Der Vorfall zeigt, wie Konflikte in basisdemokratischen Gruppen eskalieren, wenn faire Verfahren fehlen und Kritik mit Gewalt beantwortet wird.

Was ist passiert?

Warum das kein Einzelfall ist

  1. Diffamierung: „Triffst du dich immer noch mit Andre(a)?“ – Unterstellung von Illoyalität.
  2. Einschüchterung: Sachliche Kritik wird mit Aggression beantwortet.
  3. Gewalt: Körperliche Übergriffe, wenn Argumente fehlen. → Ziel: Kritiker:innen zum Schweigen bringen und Machtverhältnisse durchsetzen.

Unsere Haltung

Was das mit unserem Konflikt zu tun hat

Schon im Februar 2025 warnte eine Mitstreiterin in ihrer Stellungnahme vor genau diesen Mechanismen:
„Wenn alles, was ich mir unter Klimakollektiv vorgestellt habe – Solidarität, demokratische Grundaufassung – nur Hirngespinste waren, dann fühle ich mich in der Gruppe nicht mehr sicher.“
Heute wissen wir: Ihre Befürchtungen waren berechtigt. Gewalt ist die letzte Konsequenz einer Logik, die Transparenz und Demokratie ablehnt.

Was jetzt?

📧 Betroffene von ähnlichen Vorfällen? Meldet euch: kontakt@klimakollektiv-ge.de

Update August 2025

Zur aktuellen öffentlichen Kommunikation („ohne KI-Geschwurbel“)

Klarstellung zur aktuellen Lage

Der Instagram-Account „Klimakollektiv“ wird seit Mai 2025 ausschließlich von einer abgetrennten Gruppe geführt, die sich eigenmächtig vom ursprünglichen Kollektiv abgespalten hat. Diese Personen handeln ohne Legitimation und sind nicht berechtigt, im Namen des Klimakollektivs aufzutreten oder dessen Kanäle zu verwalten.

Mehrfach wurden diesen Akteuren nachweislich und transparent Gesprächs- und Klärungsformate angeboten – sowohl im Vollplenum als auch schriftlich. Alle Angebote wurden von der Gegenseite blockiert oder abgelehnt. Damit wurde eine offene, faire und substanzielle Klärung bewusst verhindert.

Die auf dem genannten Instagram-Kanal veröffentlichten Angriffe – einschließlich der pauschalen Abwertung unserer Arbeit mit KI – dienen ausschließlich der Diskreditierung. Die wiederholte Diffamierung als „Geschwurbel“ ersetzt jede sachliche Auseinandersetzung durch Spott und Herabwürdigung und ist Ausdruck der Weigerung, sich mit Inhalten und Fakten auseinanderzusetzen.

Wir halten fest: Diffamierende, herabwürdigende und beleidigende Äußerungen widersprechen allen Grundsätzen basisdemokratischer und solidarischer Bewegungen. Wer solche Methoden wählt, verlässt den Raum eines verantwortlichen und demokratischen Miteinanders.

Unsere Nutzung von KI-Technologien erfolgt ausschließlich zur Dokumentation, Präzisierung und Reflexion der Kollektivarbeit. Sie ist jederzeit transparent, nachvollziehbar und kein Ersatz für menschliche Verantwortung.

Eine erneute Einladung zu Gesprächen erfolgt angesichts der fortgesetzten Diskreditierung nicht mehr. Offizielle Informationen, Analysen und Stellungnahmen finden Sie ausschließlich auf dieser Website und unserem TikTok-Kanal. Alle anderslautenden Veröffentlichungen stammen von einer nicht legitimierten Splittergruppe.

Wir dokumentieren alle relevanten Vorgänge und fordern zur Rückkehr zu verantwortlicher, faktenbasierter und solidarischer Konfliktbearbeitung auf.

Update Juli 2025

Achtung: Nachhaltige Wirkung informeller Ausschlussberichte

Die seit Dezember 2024 im Klimakollektiv Gelsenkirchen entstandene Eskalationsdynamik wirkt inzwischen weit über die Ursprungsgruppe hinaus. Auf Basis des Bericht_Klimakollektiv.pdf sowie nachträglich verbreiteter informeller Vorwürfe und Dossiers ist es in den letzten Wochen mehrfach zu sekundären und tertiären Ausschlüssen aus anderen sozialen, kulturellen und politischen Strukturen gekommen (u. a. in Bochum, Hochschulgruppen, selbstverwalteten Räumen).

Dabei wurden Entscheidungen wiederholt ohne eigene Sachverhaltsprüfung, ohne Anhörung der betroffenen Person und ohne gerichtsfeste Beweisführung übernommen. Dies betrifft insbesondere Hausverbote, temporäre und dauerhafte Ausschlüsse sowie die Übernahme informeller Sanktionen aus anderen Kontexten.

Die Publikation des Berichts und seine Weiterverbreitung ohne rechtsstaatliche Prüfung stellen aus unserer Sicht einen schweren Verstoß gegen die Grundsätze von Fairness, Pluralität und Persönlichkeitsrechten dar. Die damit verbundenen sozialen, beruflichen und psychischen Schäden sind erheblich und werden juristisch aufgearbeitet.

Wir appellieren an alle Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen, keine Vorverurteilungen zu übernehmen, keine weiteren Exklusionen ohne eigene, sorgfältige Klärung auszusprechen und keine personenbezogenen Daten, Behauptungen oder Narrative zu verbreiten, die nicht gerichtsfest belegt sind.

Für Rückfragen, Einordnungen oder Hinweise auf Vermittlung steht das Klimakollektiv Gelsenkirchen weiterhin zur Verfügung. Laufende Analysen, rechtliche Bewertungen und die Dokumentation der Vorgänge sind unter www.as-institut.de (Bspw.: Publikation Informelle Gerichtsbarkeit Kapitel 4 und Kapitel 4A) einsehbar.

Hinweis zur Veröffentlichung unserer Stellungnahmen

Im Zuge der Auseinandersetzung um den internen Konflikt und die Veröffentlichung des Berichts im Klimakollektiv Gelsenkirchen stellen wir hier zwei verschiedene Stellungnahmen bereit:

Die Entwicklung und Überarbeitung der Stellungnahmen ist Ausdruck des Bemühens um faire, nachvollziehbare und rechtsstaatliche Aufarbeitung. Für Rückfragen und weitere Einordnungen steht das Klimakollektiv Gelsenkirchen zur Verfügung.

Juristisch und sachlich fundiertes Statement zum Bericht „Klimakollektiv Gelsenkirchen“ (Juni 2025)

1. Kontext und formale Mängel der Veröffentlichung

Am 20.05.2025 (in Messenger-Gruppen mit zeitlichem Vorlauf) wurde ein Bericht mit schwerwiegenden Anschuldigungen gegen eine Einzelperson veröffentlicht und weitergeleitet, ohne Einbindung des Kollektivplenums und unter Umgehung zuvor vereinbarter Verfahrenswege. Bereits im Vorfeld wurde – in der Funktion einer kommissarischen Leitung und als einzige Person, die das Jugendzentrum Spunk über einen Zeitraum von mehr als acht Wochen regelmäßig montags zur vereinbarten Plenarzeit geöffnet hat – den Hauptverantwortlichen, J. und Th., eine schriftliche Frist zur Stellungnahme und Klärung gesetzt. Diese Frist ließen sie ungenutzt verstreichen. Zu diesem Zeitpunkt fanden keine regulären, pluralen Plena mehr statt; mit Ausnahme einzelner, sporadischer Anwesenheiten von C. und von M. blieb das Gremium faktisch handlungsunfähig und eine kollektive Willensbildung war ausgesetzt.

2. Widersprüchlichkeiten und fehlende Legitimation des Ausschlusses

Im Bericht selbst wird auf Seite 6 ausdrücklich festgehalten:

„Ausschluss von A. [Name gekürzt aus Datenschutzgründen] kann nicht bestätigt werden.“

Dieser Satz belegt, dass am entscheidenden Punkt kein kollektiv bindender, plural legitimierter Ausschlussbeschluss vorlag. Ein formeller Ausschluss hätte eine plural besetzte Willensbildung, die Möglichkeit zur Stellungnahme und einen dokumentierten Plenumsbeschluss erfordert. Das Fehlen dieses Beschlusses entzieht der späteren öffentlichen Darstellung jeder organisatorischen Legitimation.

Weitere wesentliche Widersprüche und Ungeklärtheiten im Bericht:

3. Rechtliche Würdigung der Vorgehensweise

4. Inhaltliche und strukturelle Einordnung

Die erhobenen Vorwürfe (z. B. Freiheitsberaubung, sexualisierte Grenzüberschreitung, Doxxing, Bedrohung, Machtmissbrauch) werden fast ausschließlich aus der subjektiven Perspektive einzelner Beteiligter berichtet. Es erfolgte zu keinem Zeitpunkt eine unabhängige, plural besetzte Überprüfung. Eine Prüfung der behaupteten Belege (Chats, Videos etc.) durch neutrale Dritte fand nicht statt. Das wiederkehrende Narrativ, Pluralität und Neutralität „schütze nur Täter“, widerspricht sowohl inneren demokratischen Grundsätzen als auch der Unschuldsvermutung und delegitimiert jeden differenzierten Widerspruch.

5. Konsequenzen für die interne und externe Kommunikation

6. Schlussbemerkung zur Rolle von Neutralität und kollektiver Verantwortung

Die Behauptung, Neutralität schütze ausschließlich Täter*innen, widerspricht allen Grundsätzen gerechter, demokratischer und gewaltfreier Konfliktbearbeitung. Der Bericht ist daher kein legitimer kollektiver Beschluss, sondern Ausdruck gruppendynamischer Eskalation und selektiver Machtausübung. Alle Beteiligten sind aufgefordert, zu einer pluralen, extern moderierten Klärung zurückzukehren.

🌀 Stellungnahme zur internen Eskalation im Klimakollektiv Gelsenkirchen (V1.2) [2025-05-29] (English version below)

Ein Beitrag zur strukturellen Aufarbeitung

Ein Antwortversuch auf Bericht_Klimakollektiv.pdf

Mit freundlicher Unterstützung (Reflexion, Begleitung, Diskurs)
des as-institut.de (Antifaschistisches Schutz-Institut).
Die Inhalte geben nicht notwendigerweise die Positionen des Instituts wieder.

🧒 Kurze Erklärung für alle (auch Kinder)

(Die Erwachsenen-Version steht unten. English version below.)

Wir möchten erklären, was in unserer Gruppe passiert ist – und warum wir finden, dass es so nicht geht.
Hier ist eine einfache Zusammenfassung, die alle verstehen können – auch Kinder ab ca. 9 Jahren.
Es geht um Fairness, Ehrlichkeit und darum, wie man gut miteinander umgeht.

🌀 Was im Klimakollektiv Gelsenkirchen passiert ist

Wir schreiben diesen Text, weil in unserer Gruppe – dem Klimakollektiv Gelsenkirchen – etwas sehr Ungerechtes passiert ist.
Ein paar Leute haben einen langen Bericht geschrieben. In diesem Bericht sagen sie, dass eine bestimmte Person gefährlich ist.
Sie benutzen schlimme Wörter. Aber: Vieles in diesem Bericht stimmt nicht. Und die Person durfte nicht sagen, was wirklich passiert ist.

❗ Warum das unfair ist:

😢 Wie es angefangen hat:

⚖️ Warum das ein Problem ist:

💬 Was wir wollen:

Du kannst uns schreiben:
📧 kontakt@klimakollektiv-ge.de

🌀 Ausführliche Stellungnahme zur internen Eskalation im Klimakollektiv Gelsenkirchen (English version below)

🔒 Überschreitung privater Grenzen und Mandatsmissbrauch

Der in der Diskussion stehende Vorfall ereignete sich an einem privaten Dienstagabend außerhalb jeglicher kollektiver Zusammenhänge oder Funktionen. Es handelte sich nicht um eine Situation im Rahmen gemeinsamer Gruppenarbeit, sondern um eine private Interaktion im Freizeitkontext.

Dass dieser Vorfall dennoch in das Kollektiv hineingetragen, öffentlich thematisiert und als Grundlage für weitreichende Ausschlussforderungen genutzt wurde, stellt eine massive Grenzüberschreitung dar. Weder T. R., J. B. noch andere Beteiligte hatten in diesem Kontext ein Mandat, über private Lebensbereiche urteilen zu dürfen – schon gar nicht in kollektiver Funktion.

Die Ausweitung kollektiver Entscheidungsräume auf das persönliche Leben einzelner Mitglieder gefährdet grundlegende Persönlichkeitsrechte und missachtet die Trennung zwischen politischem Engagement und privater Selbstbestimmung. Diese Praxis wirft ernste Fragen auf im Hinblick auf Datenschutz, Vertrauensschutz und das demokratische Selbstverständnis einer offenen Gruppe.

🧠 Manipulative Sprache und Entmenschlichung im Bericht

Der bericht_klimakollektiv.pdf (Verbreitet von T. R. und J. B. ehemalige aktive Mitglieder des Klimakollektivs Gelsenkirchen) lässt eine ausgewogene Darstellung vermissen. Statt einer differenzierten Aufarbeitung bedient sich der Text manipulativer Erzählmuster, die gezielt ein bedrohliches Bild einer einzelnen Person erzeugen – ohne erkennbare Bemühung um Kontext oder Fairness. Dies ist besonders brisant, da der Bericht in einem politischen Kollektiv entstanden ist, das sich selbst Transparenz und Gewaltfreiheit verpflichtet sieht.

Auffällig ist die systematische Entmenschlichung der betroffenen Person. Sie wird nicht als Teil der Gruppe, als mitwirkender Mensch mit Ambivalenzen und Entwicklungsmöglichkeiten dargestellt, sondern als latente Gefahr, als Störung oder gar Bedrohung. Der Bericht enthält keinerlei Hinweis auf das über Monate andauernde kooperative und freundschaftliche Verhältnis zwischen den beteiligten Personen – darunter eine platonische Freundschaft, die auch nach dem angeblich „gravierenden Vorfall“ gepflegt wurde.

Ebenso unerwähnt bleibt, dass N. (H. N.) am Abend des Geschehens wiederholt im Chat nach der betroffenen Person fragte – etwa mit Nachrichten wie: „Wo bleibst du?“ oder „Wann kommst du?“. Diese Kommunikation steht in eklatantem Widerspruch zu der später konstruierten Darstellung einer akuten Bedrohungslage und wäre in jedem fairen Verfahren zumindest erwähnenswert gewesen.

Die Sprache des Berichts arbeitet mit Begriffen wie „klassische Tätertaktik“, „Zugang zu Waffen“ oder „verhöhnt die Betroffene“ – ohne Nachweis, ohne Verfahren, ohne das Angebot einer Gegenüberstellung. Dadurch wird nicht nur die betroffene Person verurteilt, sondern ein ganzes Narrativ als Wahrheit gesetzt, das neue Mitglieder, Kooperationspartner*innen und Institutionen in seiner Emotionalität kaum hinterfragen können.

Diese Vorgehensweise ist kein Ausdruck kollektiver Fürsorge, sondern ein rhetorischer Ausschlussmechanismus, der autoritäre Machtverhältnisse legitimiert. Indem berechtigte Einwände, Differenzierungen und widersprüchliche Informationen ausgeblendet werden, wird der Bericht zu einem politischen Werkzeug der Disziplinierung – nicht der Aufarbeitung.

Wir halten es für dringend geboten, sowohl die Wortwahl als auch die Auswahl und Struktur der im Bericht enthaltenen Inhalte kritisch zu hinterfragen. Eine gerechte und demokratische Gruppenstruktur kann sich auf dieser Grundlage nicht entwickeln. Wer Ausschluss mit moralischer Überhöhung betreibt, zerstört Vertrauen – nicht nur in Menschen, sondern in das kollektive Projekt als Ganzes.

In den letzten Monaten kam es innerhalb des Klimakollektivs Gelsenkirchen zu einer Reihe von Entwicklungen, die aus unserer Sicht eine öffentliche Einordnung notwendig machen. Die vorliegenden Vorwürfe, Publikationen und (teilweise angestrebten aber gescheiterten) strukturellen Ausschlüsse betreffen nicht nur Einzelpersonen, sondern werfen grundsätzliche Fragen auf: nach innerkollektiver Macht, nach dem Missbrauch von Awarenessstrukturen und nach der politischen Verantwortung basisdemokratischer, kollektiver Räume.

🧱 Ausgangslage und Eskalationsdynamik

1. Beginn der Spannungen – Winter 2024/25

Während der Vorbereitungen der „Widersetzen“-Fahrt nach Riesa kam es zu ersten erheblichen Unstimmigkeiten:
Ohne Plenumsbeschluss schloss T. R. einzelne Teilnehmer*innen aus, die Substanzen konsumiert hatten – angeblich aus Sicherheitsgründen.
Diese einseitige Entscheidung erfolgte ohne Rücksprache mit den Mitreisenden und leitete ein zunehmend autoritäres Vorgehen Einzelner ein, vor allem aus dem späteren Umfeld des Berichts Bericht_klimakollektiv.pdf.

2. Vorwurf gegen N. – Dezember 2024

Am 15. Dezember 2024 wurde im privaten Signalchat ein schwerwiegender Vorwurf gegen N. (H. N.) erhoben:
Es bestand der Verdacht auf Diebstahl im Zusammenhang mit sicherheitsrelevanten Gruppen und Veranstaltungen des System Change Camps (SCC) in Erfurt.
Zwar wurde dies intern angesprochen – im späteren Awarenessprozess wurde der Vorwurf jedoch vollständig ausgeblendet.
Stattdessen richtete sich die Aufmerksamkeit gegen eine andere Person – ausgerechnet jene, die beim SCC für Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungskoordination und Infrastruktur der betroffenen AGs verantwortlich war.

3. Januar 2025 – Kritik und Schattenstruktur

Im Montagsplenum wurde gefordert, nicht konsensuell getroffene Regelungen zurückzunehmen.
Sowohl in Präsenz als auch im Orgachat wurde mehrfach auf das ausgrenzende Verhalten von T. R. hingewiesen – gestützt durch belegte Textzitate.
Statt einer gemeinsamen Klärung etablierte sich jedoch eine Schattenkommunikation über private Telefonate und intransparente Absprachen.
Ein solches Vorgehen widerspricht dem Selbstverständnis einer offenen, partizipativen Prozesskultur.

4. Awarenessprozess ohne Vorgeschichte – Februar 2025

Der Anfang Februar gestartete Awarenessprozess ignorierte diese vorherigen Entwicklungen vollständig.
Dadurch entstand der Eindruck, er diene nicht der Klärung, sondern der Legitimierung bestehender Machtverhältnisse.
Strukturelle Missstände wurden nicht aufgearbeitet, sondern durch einseitige Darstellungen überlagert – mit dem Effekt, dass autoritäre Dynamiken im Kollektiv verfestigt wurden.

5. Nachträgliche Legitimation durch neue Stimmen

Einige der im Bericht_klimakollektiv.pdf zitierten Personen wurden erst kurz zuvor in das Kollektiv eingeführt und hatten zu den geschilderten Vorgängen keinen eigenen Erfahrungszugang.
So nahmen etwa Mäx und Marc erstmals im Zusammenhang mit der Riesa-Fahrt an einem Plenum teil, Jay war nur einmal beim Klimacafé und bei einem einzigen Plenum anwesend.
Diese geringen Berührungspunkte werfen Fragen auf, inwiefern die Aussagen als persönliche Zeugnisse gelten können – oder ob hier rückblickend Narrative gestützt wurden, die bereits zuvor intern zirkulierten.
Dies betrifft insbesondere die Glaubwürdigkeit des Berichtes als objektive Grundlage für kollektive Entscheidungen (auch im sich abgespaltenen strukturell extremistischen Flügel).

🕓 Faktische Widersprüche im veröffentlichten Bericht

⚖️ Strukturelle Kritik am Awareness-Verfahren

🧠 Rhetorische Eskalation und Rufschädigung

📍 Kontext der Ausschlüsse und institutionelle Instrumentalisierung

Mit dem Eingreifen des interventionistischen Flügels beim Jugendamt und der daraus folgenden Empfehlung an das Jugendzentrum Spunk, die betreffende Person auszuschließen, wurde eine neue Eskalationsstufe erreicht: institutioneller Druck durch Behördenschritte. Die Folge war der temporäre Verlust der Raumzugänge. Dies geschah ohne jede Anhörung oder neutrale Prüfung – und beschädigt nicht nur individuelle Biografien, sondern auch antifaschistische Infrastruktur.

🧱 Unser Anspruch

Was hier geschehen ist, darf nicht als bedauerlicher Einzelfall verbucht werden. Es zeigt strukturelle Muster: Ausschluss ohne Anhörung, moralische Überhöhung statt Auseinandersetzung, Zugriff auf Ressourcen durch informelle Machtstrukturen.

📣 Schlussfolgerung und Perspektive

Diese Stellungnahme ist kein Angriff. Sie ist ein Versuch der Reparatur. Wenn klimagerechtigkeitsorientierte, basisdemokratische, kollektive und antifaschistische Räume Zukunft haben sollen, dann nur durch die Bereitschaft, eigene Fehler transparent zu benennen – ohne Angst, ohne Repression, aber mit Integrität.

Die Personen J. B. und T. R. wirken nach Ablauf der vereinbarten Frist zur Stellungnahme nicht mehr im Klimakollektiv mit. Dies ist Teil eines internen Neustrukturierungsprozesses, der auf die Eskalation reagiert und zukünftige Wiederholungen verhindern soll.

⚖️ Rechtliche Einordnung der Veröffentlichung und Ressourcennutzung

Die Veröffentlichung des bericht_klimakollektiv.pdf sowie dessen gezielte Weitergabe an Dritte (z. B. Jugendzentren, politische Gruppen, Chatgruppen) berührt mehrere rechtliche Bereiche. Besonders relevant sind hierbei:

Wichtig: Wer einseitige Aussagen, Gerüchte oder belastende Deutungen über Dritte ohne deren Einwilligung oder ohne gesicherte Faktenbasis in Umlauf bringt – sei es digital oder im persönlichen Umfeld –, macht sich unter Umständen strafbar. Auch das bloße Weiterleiten oder Zitieren solcher Inhalte kann rechtlich problematisch sein, insbesondere wenn es dem Zweck dient, das Ansehen einer Person gezielt zu beschädigen.

Darüber hinaus ist die anhaltende Nutzung digitaler Ressourcen (z. B. Gruppenchats, Social-Media-Accounts, Klimakollektiv Name und Logo) durch Personen, die nicht mehr Teil des Kollektivs sind – namentlich J. B. und T. R. – problematisch.

Wir fordern daher eine sofortige Übergabe aller administrativen Rechte an die aktuellen Mitgliederstrukturen sowie eine rechtliche Prüfung der entstandenen Folgen durch eine unabhängige Ombudsstelle oder juristische Begleitung.

🚨 Illegitimität durch Bewertung privater Begegnungen

Ein zentrales Problem des bericht_klimakollektiv.pdf liegt in der öffentlichen Interpretation und Bewertung privater Begegnungen, ohne Einwilligung der betroffenen Person und ohne rechtsstaatlich oder kollektiv vereinbarte Verfahren. Solche Aussagen – etwa über Freundlichkeit, Nähe, emotionale Reaktionen oder Chatverläufe – sind hochgradig interpretationsabhängig und gehören in keinen öffentlichen Bericht, der auf Legitimation von Ausschlüssen abzielt.

Durch diese Praxis wird nicht nur das allgemeine Persönlichkeitsrecht verletzt (§ 823 Abs. 1 BGB i. V. m. Art. 2 Abs. 1 GG), sondern auch das Vertrauen in ein faires, schützendes Kollektiv zerstört. Die nachträgliche Deutung einer platonischen Freundschaft oder einzelner Nachrichten als Beleg für eine angeblich bedrohliche Nähe ist kein sachlicher Beweis – sondern eine willkürliche Konstruktion, die private Beziehungen unter Generalverdacht stellt.

Besonders bedenklich ist dies im Kontext von Awarenessprozessen, die eigentlich dazu dienen sollten, Vertrauen, Schutz und Transparenz zu fördern. Wenn stattdessen private Kommunikation ohne Kontext öffentlich umgedeutet wird, verliert der Prozess jede moralische und politische Legitimität. Er wird dann zum Mittel gezielter Ausschlüsse – nicht zur Klärung oder Heilung.

Hinzu kommt, dass Personen mit besonderem Vertrauenszugang – z. B. aus Awarenessgruppen oder Orga-Kontexten – durch das Weitergeben sensibler Informationen auch gegen ihre Schweigepflicht verstoßen könnten (§ 203 StGB). Die Vermischung privater Kommunikation mit strukturellem Ausschluss ohne Verfahren ist ein gefährlicher Präzedenzfall, der weit über den konkreten Fall hinaus signalisiert: Niemand ist sicher, wenn zwischenmenschliche Begegnungen zur öffentlichen Munition werden.

Insgesamt offenbart sich hier ein tiefgreifender Legitimationsbruch: Ein Ausschlussverfahren, das auf persönlicher Auslegung statt kollektiv überprüfbarer Fakten basiert, ist nicht nur strukturell fragwürdig – es ist in seiner Form illegitim. Eine demokratische Bewegung, die für Gerechtigkeit und Menschenwürde eintritt, darf solche Mittel nicht dulden.

Diese Seite wird ergänzt, wenn weitere Klarstellungen erforderlich sind.

👉 Kontakt: kontakt@klimakollektiv-ge.de



🌀 Statement on the Internal Escalation within Klimakollektiv Gelsenkirchen (V1.2)

A Contribution to Structural Clarification

A Response to Bericht_Klimakollektiv.pdf

🔒 Crossing Private Boundaries and Abuse of Mandate

The incident in question occurred on a private Tuesday evening, entirely outside the context of any collective work or group responsibilities. It was not part of a shared political activity, but a personal interaction in a leisure setting.

Nonetheless, this private event was carried into the collective, publicly discussed, and used as the basis for far-reaching exclusion demands. This constitutes a severe violation of boundaries. Neither T. R., J. B., nor any other involved persons had any mandate to judge personal matters in this context—especially not in a collective role.

Extending collective decision-making into the private lives of members endangers fundamental personality rights and undermines the distinction between political work and personal autonomy. Such actions raise serious concerns regarding data protection, trust, and the democratic integrity of an open group structure.

🧠 Manipulative Language and Dehumanization in the Report

The bericht_klimakollektiv.pdf (distributed by T. R. and J. B., former active members of the Klimakollektiv Gelsenkirchen) lacks a balanced portrayal. Instead of offering a nuanced reflection, the text employs manipulative narrative patterns that deliberately construct a threatening image of a single individual – with no visible effort toward context or fairness. This is especially serious considering the report originated from a political collective that claims to stand for transparency and nonviolence.

Particularly concerning is the systematic dehumanization of the affected person. They are not portrayed as a member of the group, as a contributing person with complexities and capacity for growth, but rather as a latent danger, a disturbance, or even a threat. The report makes no mention of the months-long cooperative and friendly relationship between the involved individuals – including a platonic friendship that continued even after the allegedly “serious incident.”

It is also left unmentioned that N. (H. N.) repeatedly asked about the affected person in the chat on the evening of the incident – with messages such as “Where are you?” or “When will you arrive?” This communication stands in stark contradiction to the later constructed narrative of an acute threat, and should, in any fair process, at least have been acknowledged.

The language of the report uses terms such as “classic perpetrator tactics,” “access to weapons,” or “mocking the affected person” – without evidence, due process, or any offer of dialogue. This not only condemns the individual, but frames an entire narrative as truth, which new members, cooperation partners, and institutions are unlikely to critically question due to its emotionally charged tone.

This approach does not reflect collective care, but rather constitutes a rhetorical exclusion mechanism that legitimizes authoritarian power dynamics. By omitting valid objections, nuances, and contradictory information, the report becomes a political tool of discipline – not of restoration.

We believe it is imperative to critically examine both the wording and the selection and structure of the content presented in the report. A just and democratic group culture cannot grow on this basis. Those who enact exclusion through moral superiority destroy trust – not only in people, but in the collective project as a whole.

In recent months, a series of developments have occurred within Klimakollektiv Gelsenkirchen that, in our view, require public clarification. The present accusations, publications, and (partially attempted but failed) structural exclusions do not concern individuals alone—they raise fundamental questions: about internal power, the misuse of awareness structures, and the political responsibility of grassroots democratic, collective spaces.

🧱 Context and Escalation Dynamics

1. Beginning of Tensions – Winter 2024/25

During preparations for the “Widersetzen” trip to Riesa, initial major tensions emerged:
Without a plenary decision, T. R. excluded certain participants who had used substances—allegedly for safety reasons.
This unilateral decision was made without consulting the other travelers and marked the start of an increasingly authoritarian approach by individuals, particularly from the later environment of the report Bericht_klimakollektiv.pdf.

2. Allegation against N. – December 2024

On December 15, 2024, a serious accusation was made against N. (jH. N.) in a private Signal chat:
There was suspicion of theft related to security-relevant groups and events at the System Change Camp (SCC) in Erfurt.
While the matter was raised internally, it was completely excluded from the later awareness process.
Instead, attention shifted to another person—ironically, the one responsible for public relations, event coordination, and infrastructure of the affected SCC working groups.

3. January 2025 – Criticism and Shadow Structures

In the Monday plenary, there was a demand to revoke non-consensually made decisions.
Both in person and in the orga chat, repeated reference was made to the exclusionary behavior of T. R.—supported by documented text citations.
Instead of a collective resolution, shadow communication via private calls and informal agreements took root.
Such behavior contradicts the principles of an open, participatory process culture.

4. Awareness Process without Context – February 2025

The awareness process launched in early February completely ignored the preceding developments.
This gave the impression that it was not meant for clarification, but for legitimizing existing power structures.
Structural issues were not addressed but were overlaid with one-sided narratives—resulting in the reinforcement of authoritarian dynamics within the collective.

5. Retrospective Legitimization through New Voices

Some individuals quoted in Bericht_klimakollektiv.pdf had only recently joined the collective and had no personal experience with the described events.
For instance, Mäx and Marc first attended a plenary in connection with the Riesa trip, and Jay only once attended the Klimacafé and a single plenary.
These limited touchpoints raise questions about whether the statements can be considered personal testimonies—or whether they retrospectively supported internal narratives already in circulation.
This especially affects the credibility of the report as an objective basis for collective decisions (including within the structurally extremist splinter group).

🕓 Factual Inconsistencies in the Published Report

⚖️ Structural Criticism of the Awareness Procedure

🧠 Rhetorical Escalation and Defamation

📍 Context of Exclusions and Institutional Instrumentalization

With the intervention of the activist-aligned faction at the Youth Welfare Office and the subsequent recommendation to the youth center Spunk to exclude the person in question, a new level of escalation was reached: institutional pressure via administrative measures. This led to the temporary loss of access to the spaces. It happened without any hearing or neutral review—and damaged not only individual biographies but also antifascist infrastructure.

🧱 Our Commitments

What has happened here must not be dismissed as an unfortunate isolated case. It reveals structural patterns: exclusion without a hearing, moral superiority instead of dialogue, access to resources through informal power structures.

📣 Conclusion and Perspective

This statement is not an attack. It is an attempt at repair. If climate-justice-oriented, grassroots democratic, collective, and antifascist spaces are to have a future, then only by being willing to acknowledge their own mistakes—without fear, without repression, but with integrity.

The individuals J. B. and T. R. are no longer part of the Klimakollektiv after the agreed deadline for response has passed. This is part of an internal restructuring process that responds to the escalation and aims to prevent future repetition.

⚖️ Legal Classification of Publication and Use of Resources

The publication of bericht_klimakollektiv.pdf and its targeted distribution to third parties (e.g. youth centers, political groups, chat groups) touches on several areas of law. Particularly relevant are:

Important: Anyone who spreads one-sided claims, rumors, or incriminating interpretations about others without their consent or a verified factual basis—whether digitally or in person—may be committing a criminal offense. Even forwarding or quoting such content can be legally problematic, especially if it serves to intentionally damage someone’s reputation.

Furthermore, the continued use of digital resources (e.g. group chats, social media accounts, the Klimakollektiv name and logo) by individuals who are no longer part of the collective— namely J. B. and T. R.—is problematic.

We therefore demand the immediate transfer of all administrative rights to the current member structures and a legal review of the consequences by an independent ombudsperson or legal counsel.

🚨 Illegitimacy Through the Evaluation of Private Interactions

A central issue in the bericht_klimakollektiv.pdf lies in the public interpretation and evaluation of private interactions — without the consent of the affected person and without any legally or collectively agreed procedures. Statements about friendliness, emotional closeness, or fragments of chat messages are highly subjective and should never appear in a public report intended to justify exclusion.

This practice not only violates the general right of personality (§ 823 para. 1 BGB in conjunction with Art. 2 para. 1 GG), but also erodes trust in the collective as a fair and protective space. The retroactive framing of a platonic friendship or private communication as proof of a supposedly threatening dynamic is arbitrary and harmful — it puts personal relationships under suspicion without due process.

Particularly alarming is the context of awareness processes, which are supposed to foster trust, protection, and transparency. When instead private communication is reinterpreted publicly without context, such a process loses all moral and political legitimacy. It becomes a tool of targeted exclusion — not one of resolution or healing.

Moreover, individuals with special trust-based access — such as members of awareness teams or organizing groups — may be violating their duty of confidentiality (§ 203 StGB) by disclosing sensitive information. Mixing private conversations with structural exclusion outside any formal process sets a dangerous precedent that sends a clear message: no one is safe when interpersonal moments are weaponized in public discourse.

What becomes evident is a profound breach of legitimacy: an exclusion process based on personal interpretation rather than verifiable collective facts is not only structurally problematic — it is illegitimate. A democratic movement that stands for justice and human dignity must not tolerate such methods.

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